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Wiederkehrender Beitrag: FWG Miesenheim regt Diskussion über Straßenausbaumaßnahmen an

Das Thema der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge beschäftigt Haus- und Grundstückseigentümer in ganz Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der jüngsten Ortsbeiratssitzung informierte die Stadtverwaltung über die für die kommenden Jahre geplanten Straßenausbaumaßnahmen in Miesenheim.
Neben der Kastorstraße, deren Ausbau bereits abgeschlossen ist, die jedoch noch nicht abgerechnet wurde, und der im Bau befindlichen Krufter- und Raiffeisenstraße sollen in den nächsten sechs Jahren insgesamt neun weitere Straßen erneuert werden: Rauscherstraße, Ringstraße, Mittelstraße, Am Roten Kreuz, Auf der Portenlay, Neuwieder Straße, Jahnstraße, Himmeroderstraße und Im Brandweiher. Für diese Maßnahmen werden Gesamtkosten von rund 7,2 Millionen Euro veranschlagt.
Nach der geltenden Regelung trägt die Stadt Andernach 20 Prozent der Kosten, während 80 Prozent, das wären rund 5,7 Millionen Euro, auf die Grundstücks- und Hauseigentümer umgelegt werden. Da ganz Miesenheim als eine Abrechnungseinheit definiert ist, werden die Beiträge von allen Eigentümerinnen und Eigentümern im Ort gemeinsam getragen. Geht man grob geschätzt von rund 1.000 beitragspflichtigen Grundstücken aus, ergäbe sich rechnerisch eine Belastung von mindestens 5.700 Euro je Grundstück in den kommenden sechs Jahren.
Daher hat die FWG Miesenheim die Verwaltung gebeten, auf der kommenden Ortsbeiratssitzung am 16. Juni über die konkrete Ausgestaltung des Wiederkehrenden Beitrages in Miesenheim zu berichten und die voraussichtlichen finanziellen Auswirkungen für durchschnittliche Haus- und Grundstückseigentümer transparent darzustellen.
Darüber hinaus möchte die FWG eine Diskussion über den zeitlichen Ablauf der geplanten Ausbaumaßnahmen anstoßen. Hintergrund ist die Ankündigung der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung, die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge in den kommenden Jahren abschaffen zu wollen. Aus Sicht der FWG sollte daher geprüft werden, ob Ausbaumaßnahmen zeitlich verschoben werden können.
„Nachdem in Miesenheim über viele Jahre hinweg nur wenige Straßen grundhaft erneuert wurden, halten wir es für vertretbar, geplante Straßenausbaumaßnahmen um einige Jahre zu verschieben – insbesondere dann, wenn dadurch erhebliche finanzielle Belastungen für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger vermieden werden können“, betont Anja Langenbahn, Fraktionsvorsitzende der FWG Miesenheim.
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FWG unterstützt Nachwuchs der Schützenbruderschaft mit Spende

Im Rahmen des diesjährigen Schützenfestes der St. Hubertus Schützenbruderschaft Miesenheim überreichte die FWG Miesenheim einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro zur Förderung der Jugendarbeit des Vereins. Mit der Spende soll der Kauf eines Lasergewehrs für die Bambinis unterstützt werden.
Der Beigeordnete Winfried Günther bedankte sich herzlich für die Einladung zum traditionsreichen Schützenfest und hob die besondere Bedeutung solcher Veranstaltungen für das gesellschaftliche Leben in Miesenheim hervor. Das Schützenfest sei ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Gemeinschaft, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den großartigen Leistungen der Jugendlichen und Bambinis, die mit viel Begeisterung und Einsatz beim Schießsport aktiv sind. Aus diesem Grund habe sich die FWG Miesenheim entschieden, die Anschaffung eines Lasergewehrs für den Nachwuchs finanziell zu unterstützen.
Die FWG Miesenheim gratuliert zudem ganz herzlich der Bambini-Prinzessin Sophia Luy, dem Prinzen David Kropf, der Scheibenkönigin Manuela Buhr sowie dem Königspaar Daniel und Carina Schneider zu ihren erfolgreichen Wettkämpfen und ihren Würden.
„Unsere Ortsbeiratsmitglieder spenden ihr Sitzungsgeld zu 100% unserem Verein, der FWG Andernach e.V. Daher haben wir die Möglichkeit und freuen uns sehr, mit unserer Spende die wertvolle Nachwuchsarbeit der Schützenbruderschaft unterstützen zu können. Gerade das Engagement für Kinder und Jugendliche verdient große Anerkennung“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der FWG-Ortsgruppe Miesenheim, Anja Langenbahn.
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FWG beteiligt sich erneut am Stadtradeln

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die FWG wieder an der Aktion Stadtradeln. Wie bereits in den Vorjahren möchte die FWG damit ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität, Bewegung im Alltag und eine fahrradfreundliche Stadt setzen.
Gerade mit Blick auf die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels sieht die FWG die Aktion als wichtiges Signal. Andernach war im vergangenen Jahr die heißeste Stadt Deutschlands – ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig nachhaltige Mobilität und ein bewusster Umgang mit Umwelt und Klima geworden sind.
Gemeinsam wollen die Mitglieder der FWG möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen und damit die Aktion aktiv unterstützen. Gleichzeitig soll das Stadtradeln dazu motivieren, häufiger auf das Fahrrad umzusteigen und den Blick auf umweltfreundliche Alternativen im Alltag zu lenken.






