Knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler nutzt das neue Angebot

FWG Andernach begrüßt Namedyer Ganztagsschule

Umbau der Schule muss zügig umgesetzt werden

Andernach/Namedy. Die Erleichterung in Namedy und Andernach war groß, als es im Dezember des vergangenen Jahres hieß „die Grundschule Namedy bleibt bestehen“. Zuvor hatten Elternschaft, politische Gremien und die Stadtverwaltung mehrere Monate um den Erhalt der Schule gekämpft;

darunter auch viele Mitglieder der Freien Wählergruppe Andernach e.V. In diesem Zusammenhang war für die FWG von Beginn an klar, dass die Rettung der Schule nur gemeinschaftlich zu schaffen sei und dass parteipolitische Alleingänge keinen Erfolg bringen würden. Daher begann die FWG unmittelbar nach Bekanntwerden der Existenzüberprüfung der Schule mit einem koordinierten und konstruktiven Engagement um den Standort zu erhalten. Und das gemeinschaftlich erzielte Ergebnis kann sich nunmehr sehen lassen. Die Grundschule blieb nicht nur in ihrer alten Form erhalten, sondern wurde um ein offenes Ganztagsangebot erweitert, das seit dem jüngst begonnenen Schuljahr Anwendung findet. Wie wichtig und wertvoll die angebotene Betreuung ist, belegt deren aktuelle Inanspruchnahme durch die Eltern. Von insgesamt 30 Schülerinnen und Schülern treten lediglich drei Kinder nach Schulschluss um 13 Uhr den Heimweg an. 27 Kinder werden in zwei unterschiedlichen Betreuungsformen betreut; während 13 Kinder die „betreuende Grundschule“ bis 14 Uhr nutzen, besuchen 14 Kinder die neu eingerichtete Ganztagsschule. Um diese Betreuung gewährleisten zu können waren im Vorfeld personelle und infrastrukturelle Maßnahmen notwendig. Mit Christina Helm und Guido Krämer, der den Andernacher Kindern und Jugendlichen bereits aus dem Jugendzentrum bekannt ist, haben zwei sehr gute pädagogische Fachkräfte die Betreuung übernommen. Da der Platz in der Namedyer Grundschule begrenzt und zukünftig mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen ist, wurde durch die Stadtverwaltung extra ein Containermodul beschafft, in dem im Schwerpunkt die Mittagsverpflegung der Ganztagskinder stattfindet. Insbesondere die Größe und die Platzierung des Containers auf dem Schulhof sorgt indes für Skepsis in Namedy. „Dass wir mit dem Container keinen Schönheitspreis gewinnen können, dürfte klar sein. Es handelt sich hierbei um einen Container, der nur vorübergehend in Namedy genutzt wird und später an anderer Stelle in der Kernstadt zum Einsatz kommen soll. Wichtig ist, dass wir uns nun zügig um die bauliche Erweiterung unserer Grundschule kümmern, so dass der Schulhof wieder komplett genutzt werden kann.“ zeigte sich FWG Fraktionsvorsitzender und Ortsvorsteher Hartmut Dressel bei einem Vor-Ort Termin zuversichtlich. Jenen infrastrukturellen Handlungsbedarf unterstreichen auch die aktuellen Prognosen der Schülerzahlen. 2021 werden voraussichtlich mehr als 40 Kinder die Namedyer Grundschule besuchen, ehe in den Folgejahren zu erwarten ist, dass die Schule wieder vier getrennte Jahrgangsstufen haben wird und auf die aktuellen Kombiklassen verzichtet werden kann. „Es freut mich, dass die Namedyer Ganztagesschule diesen Zuspruch erhält. Mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen und den damit verbundenen Betreuungsbedarf gilt es nun zügig zu handeln und keine Zeit zu verschwenden, um die Schule infrastrukturell zukunftsfähig zu machen. Dies gilt aber auch für alle Grundschulen in Andernach und in den Stadtteilen. Dafür werden wir uns nach wie vor energisch einsetzen.“ resümierte Dressel abschließend den Besuch der FWG auf dem Schulgelände.

Pressemitteilung der FWG Andernach e.V.

20180821 Foto zu Pressemitteilung FWG Andernach GTS Namedy

Der Einsatz hat sich gelohnt. Seit diesem Schuljahr nutzen 14 Kinder das neu geschaffene Ganztagsangebot an der Namedyer Grundschule. Auf dem Schulhof begutachteten die Mitglieder der FWG Andernach das neue Containermodul, in dem die Kinder täglich gemeinsam zu Mittag essen.

Foto: Christian Greiner

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