FWG Andernach startet Markierungsaktion Hundekot in Miesenheim

Andernach/Miesenheim. „Haufen sucht Herrchen!“, mit diesem Appell will die Freie Wählergruppe Andernach auf ein Ärgernis der Bürgerinnen und Bürger Andernachs aufmerksam machen und fordert gleichzeitig die Stadtverwaltung weiterhin zum Handeln auf. Denn neben der überwiegenden Mehrheit der gewissenhaften Hundehalter, die den Kot ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen, gibt es leider noch immer „schwarze Schafe“, die es bei jenem Thema nicht ganz so genau nehmen. k   berall Hundehaufen   Foto Harald HoffmannBesonders deutlich wird diese Problematik in Miesenheim. So hat sich scheinbar das Naherholungsgebiet zwischen Nette und Mühlenstraße mittlerweile zu einer großen Hundetoilette entwickelt. Zum Ärgernis der Miesenheimer, deren Spaziergang dort immer mehr zum Slalomlauf zwischen den sogenannten „Tretminen“ verkommt. FWG Mitglied Winfried Günther aus Miesenheim weiß zu berichten, dass verärgerte Bürger vor Ort in Spitzenzeiten knappe einhundert nicht entsorge Hundekothaufen gezählt und man sich daraufhin an ihn gewandt habe. Nach einem Vor-Ort-Termin mit der Stadtverwaltung sei jüngst ein Schild installiert worden, dass aber keine Wirkung zeige. Daher möchte die FWG nun mit der Beschilderungsaktion auf die Problematik aufmerksam machen und den öffentlichen Druck auf die wenigen „schwarzen Schafe“ unter den Hundehaltern erhöhen. „Ich bin selbst Hundebesitzer und ärgere mich häufig über diejenigen, die die Hinterlassenschaften ihres Hundes liegenlassen.“ äußerte sich FWG Fraktionsvorsitzender, Hartmut Dressel, während der Markierungsaktion. Denn mit der Anschaffung eines Hundes habe man eine besondere Verantwortung für sein Tier übernommen. Dies schließe nicht nur die artgerechte Haltung ein, sondern auch die Beachtung gesetzlicher Vorschriften. Gemäß der Gefahrenabwehrverordnung der Stadtverwaltung Andernach sind Halter und Führer von Hunden verpflichtet, Verunreinigungen von öffentlichen Anlagen, Gehwegen und öffentlichen Straßen durch Hunde zu verhindern bzw. zu beseitigen. Außerdem schmälert es den Erholungsmehrwert der betroffenen Flächen in der Stadt erheblich. Wichtig ist der FWG in diesem Zusammenhang, dass man mit der Aktion ausschließlich auf das beschriebene Fehlverhalten hinweisen möchte, um dieses vielerorts vorherrschende Problem durch ein gemeinschaftliches Ansprechen in den Griff zu bekommen. Dies entbinde jedoch nicht das Ordnungsamt von seiner Aufgabe, die angesprochenen Verstöße im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen zu ahnden.

Fotos: Harald Hoffmann

Infostand der Freien Wählergruppe Andernach e.V. stieß auf großen Zuspruch

Andernach. Der von der Freien Wählergruppe Andernach e.V. am Samstag, den 5. Mai 2018 am historischen Rathaus angebotene Infostand stieß bei vielen Andernacher Bürgerinnen und Bürgern auf großen Zuspruch.

Mit Blick auf den bevorstehenden Muttertag verteilten die Mitglieder der FWG Andernach an ihrem Infostand Rosen als kleine Aufmerksamkeit.

In der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr konnten sich die Besucherinnen und Besucher des Standes bei Live-Musik, frischen Getränken und Gebäck eine willkommene Pause vom Einkaufsbummel gönnen. Gern angenommen wurden die knapp 300 langstieligen Rosen, die im Vorgriff auf den bevorstehenden Muttertag kostenlos von Mitgliedern des Vereins verteilt wurden. Die Freien Wähler konnten an diesem Tag in den Gesprächen mit ihren Besuchern nicht nur Informationen weitergeben, sondern auch Anregungen für die politische Arbeit aus den einzelnen Gesprächen aufnehmen.

Gemeinsame Geysirbesichtigung mit der FWG Mayen Koblenz

Ein touristisches Vorzeigeprojekt unseres Landkreises

Andernach. Pünktlich zur Saisoneröffnung besuchten die Mitglieder der Freien Wählergruppe des Kreises Mayen-Koblenz (FWG MYK e.V.) das Andernach Geysir-Erlebniszentrum. Anfang Januar hatten die FWGler im Rahmen einer Klausurtagung eine Agenda für 2018 beschlossen, die unter  anderem die Optimierung des Tourismuskonzeptes des Kreises umfasst. Die Besichtigung des Andernacher Geysirs bildete den Auftakt einer Reihe von mehreren Veranstaltungen der FWG im Kreis, um Einblicke in lokale touristische Vorzeigeprojekte zu erhalten.

FWG fordert Sanierung der Fassade des historischen Rathauses

Andernach. Bröckelnder Putz, eine verschmierte Fassade und eine Drehtür sind nicht historisch. Das historische Rathaus der Stadt Andernach ist ohne Zweifel ein imposantes Gebäude. Doch aus der Nähe betrachtet, verliert der historische Bau inzwischen etwas seinen Glanz. Putz und Farbe bröckeln, die Fassade ist fleckig und die Uhr passt nicht zum Gesamtbild. Besonders fällt jedoch ins Auge, dass die Drehtür als alternativer Eingangsbereich mit ihrem inzwischen schwarz verschmierten weißem Lack überhaupt nicht ins Bild des historischen Baus passt. Ebenso stellt sich die Frage, ob die Eingangstür als barrierefreier Zugang u. a. für Rollstuhlfahrer nicht mit einem automatischen Türöffner versehen werden kann.

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