FWG fordert Sanierung der Fassade des historischen Rathauses

Andernach. Bröckelnder Putz, eine verschmierte Fassade und eine Drehtür sind nicht historisch. Das historische Rathaus der Stadt Andernach ist ohne Zweifel ein imposantes Gebäude. Doch aus der Nähe betrachtet, verliert der historische Bau inzwischen etwas seinen Glanz. Putz und Farbe bröckeln, die Fassade ist fleckig und die Uhr passt nicht zum Gesamtbild. Besonders fällt jedoch ins Auge, dass die Drehtür als alternativer Eingangsbereich mit ihrem inzwischen schwarz verschmierten weißem Lack überhaupt nicht ins Bild des historischen Baus passt. Ebenso stellt sich die Frage, ob die Eingangstür als barrierefreier Zugang u. a. für Rollstuhlfahrer nicht mit einem automatischen Türöffner versehen werden kann.

Ein Blick ins Bilderarchiv der Stadt offenbart, dass jener Eingangsbereich in der Vergangenheit  optisch durchaus ansprechender ausgesehen hat. Denn nach wie vor ist das historische Rathaus für die Stadt von besonderer Bedeutung. Denn die die Tatsache, dass die Stadt Andernach das Historische Rathaus im Hinblick auf Eheschließungen wörtlich als "eine sehr reizvolle sowie historische Kulisse, die schon 1581 so manche Hochzeitsfeier zu etwas ganz Besonderem machte." bewirbt, unterstreicht den Stellenwert dieses repräsentativen Gebäudes. Denn Brautpaare, die sich für das Historische Rathaus als Trauort entscheiden, verdienen eine adäquate Kulisse um den wichtigsten Tag ihres Lebens zu erleben. Und dazu gehört ebenfalls der Außenbereich des Rathauses, der diesem Anspruch momentan aus Sicht der FWG Andernach nicht gerecht wird.

Und Streukisten, Fahrradständer, bröckelnder Putz und verschmierte Drehtüren sollten nicht als Andenken auf Hochzeitsfotos abgelichtet werden.

Daher hat die FWG-Fraktion beantragt die Fassade und den Außenbereich entsprechend zu renovieren, um das äußere Erscheinungsbild inklusive der Uhr repräsentabler zu gestalten. Darüber hinaus sollen mögliche Alternativen für die vorhandene Drehtür vorzuschlagen und automatische Türöffner zum barrierefreien Zugang zu berücksichtigt werden.

 

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